Faire Gemeinde

Der Weg zum Beschluss

Auf dem Schwesterntag im Herbst 2013 wurde das Projekt von der Provinzoberin vorgestellt. Dabei wurde der Blick auch auf die spirituelle Dimension eines fairen Umgangs mit der Schöpfung gelenkt. Sie sagte:

„Achtsamkeit ist mehr als Umweltschutz – obwohl das auch schon viel ist - Achtsamkeit hat noch eine tiefere Dimension, Achtsamkeit bedeutet auch Ehrfurcht; Ehrfurcht vor dem Leben, vor der Schöpfung, vor den Menschen, auch Ehrfurcht vor den Dingen; ein achtsamer Umgang mit den Dingen ist ein zentraler Aspekt der Schöpfungsspiritualität. Das geistliche Leben wird vertieft durch die Achtsamkeit, durch den aufmerksamen Umgang mit der Schöpfung, mit den Dingen, mit den Menschen, durch aufmerksames Hören auf Gott in allen Dingen. (siehe Ignatius!) Wer so lebt, lebt in Beziehung: - mit sich selbst, mit der Schöpfung, mit Gott und mit den Menschen.“

 

Nachdem bei der anschließenden Diskussion offene Fragen geklärt wurden, kam es zur Abstimmung. Wie auf dem Foto ersichtlich ist, haben nur drei Schwestern ihren Punkt neben den Weg geklebt. Dies bedeutete für sie: wir brauchen noch mehr Bedenkzeit und Informationen, sind aber nicht grundsätzlich dagegen.

 

Nach diesem fast einstimmigen Votum machten uns auf den Weg hin zu einer Fairen Gemeinschaft:

 

Als Aufgabe nahmen alle mit, in den konkreten Konventen zu überlegen welche Bereiche für uns umzusetzen seien. Die Rückmeldungen sollten bis Anfang Dezember bei der Provinzleitung eingereicht werden.

Nachdem die Vorschläge eingegangen und ausgewertet worden waren, zeigte sich, dass für alle Konvente die Punkt Energie und Lebensmittel als realisierbare Bereiche erscheinen.

 

Nachdem die Provinzoberin noch einmal Rücksprache mit den Initiatoren genommen hat, wurde der förmliche Antrag vorbereitet und am 17. Dezember 2013 eingereicht.