Gerechtigkeit und Frieden

Uns Schwestern der Christlichen Liebe ist es ein Anliegen ...

Uns Schwestern der Christlichen Liebe ist es ein Anliegen, uns für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. Bereits 2001 haben wir uns im Generalkapitel dazu ver­pflichtet, an einer

Kultur der Gerechtigkeit und des Friedens

mitzuarbeiten. Ausgangspunkt war die Auseinandersetzung mit dem Lebensstil unserer Gemeinschaft der Schwestern der Christlichen Liebe.

 

Bild: pixelio/Ilser Dunkel

Wir verstehen unseren Lebensstil als eucharistischen Lebensstil. Was heißt das?

Wenn wir die Eucharistie (hl. Messe) mitfeiern und die Eucharistie empfangen erhalten wir Anteil an dem Leben Christi. Wir leben mit ihm, er lebt mit uns. Wenn wir dieses ineinander Verwobensein leben und uns wie Jesus um die Menschen um uns herum einsetzen, dann können wir von einem gelebten eucharistischem Lebensstil sprechen. Dann   empfangen und geben wir zugleich. Wir teilen dann unser Leben, so wie das Brot in der Eucharistiefeier geteilt wird. Dann setzen wir uns ein für die Überwindung der Barrieren von Rasse, Sprache, Kultur und sozialer Stellung.

In unseren Konstitutionen (Regel) steht dazu geschrieben:
„Als apostolisch tätige Kongregation übernehmen wir die uns von Christus anvertraute Sendung, hinaus zu gehen in alle Welt und ihr die frohe Botschaft zu bringen: Liebe, Gerechtigkeit, Frieden.“

Mutter Pauline fordert uns auf:
„Der Geist lebensfrischer Freudigkeit sei der uns eigentümliche.“ (Mutter Pauline 1849)

Jede Provinz hat eine Beauftragte für das Thema Gerechtigkeit und Friedne. Auf einer gemeinsamen Konferenz wurde folgende Erklärung zum Menschenhandel verabschiedet:

Erklärung der Schwestern der Christlichen Liebe zu „Menschenhandel“ 

Entzündet von der LIEBE Christi,
gedrängt sein LICHT in die Welt zu tragen
und lebendige Zeugen für sein LEBEN zu sein,
haben die Schwestern der Christlichen Liebe
die Klage einer Welt gehört,
die leidet unter Zerstörung und zerbrochenen Beziehungen.
Wir sind uns unserer Würde und Begabung als Frauen bewusst
und wollen Situationen entgegentreten
in denen die Würde von Frauen verletzt wird.

Deshalb verpflichten wir uns
- auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene -
unser Bewusstsein zu sensibilisieren für das Problem des Menschenhandels
und für die Opfer einzutreten.
Durch Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen werden wir danach streben,
Christi Licht in die Dunkelheit derer zu bringen,
die von dieser modernen Form der Sklaverei betroffen sind,
insbesondere Frauen und Kinder.

 

Wir Schwestern der Deutschen Provinz engagieren uns zurzeit vornehmlich in 4 Projekten:

Den 11. eines jeden Monats begehen wir als einen Tag für Gerechtigkeit und Frieden. Wir haben uns z.B. im Mutterhaus entschieden, an diesem Tag

  • zu fasten und das ersparte Geld für ein Projekt in Osteuropa einzusetzen. Außerdem beschäftigen wir uns an diesem Tag mit einem aktuellen Thema zum Themenbereich Gerechtigkeit und Frieden, der von einer Schwester ausgesucht und ein wenig aufbereitet wird.
  • So können wir uns nicht nur über dieses Anliegen informieren, sondern sind eingeladen für die Behebung der benannten Not zu beten.

Ab jetzt möchten wir Sie daran teilnehmen lassen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie in diesen Anliegen beten.

Wir führen jährlich mehrere Unterschriftenaktionen durch. Eine unserer Schwestern lädt z.B. bei Amnesty International entsprechende Unterlagen herunter und schickt sie an die verschiedenen Konvente. Dabei geht es z.B. um die Freilassung eines zu Unrecht politisch verfolgten Menschen oder um die Aufhebung eines Todesurteils.

        

Auch auf diese Projekte möchten wir Sie in Zukunft hinweisen und Sie bitten, sich Ihren Möglichkeiten entsprechend zu beteiligen.

Auf unser Projekt Schulbildung für arme Kinder in Uruguay weisen wir schon seit einiger Zeit auf der Homepage hin. Hier können Sie Näheres dazu lesen.

 

Auch das Projekt Hilfe für blinde Menschen in Manila ist schon seit längerem bekannt. Lesen Sie hier.