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Herzlichen Glückwunsch, Mutter Pauline

1817 -2017

Ähnlich wie bei den Bildern
und Figuren
der Gottesmutter als
Schutzmantelmadonna
hat hier der Künstler
Franz Auth
die Beziehung
Mutter Paulines zu
den blinden Kindern
dargestellt:

 

mit ihrer Rechten hält sie die Hand des Mädchens und den Rosenkranz, mit der Linken
legt sie ihren Mantel leicht um den kleinen Jungen, der mit einer Hand den
Mantelsaum hält und mit der anderen das Kreuz des Rosenkranzes umfasst.

Dieses Kreuz bildet die Mitte der Komposition., wie auch der Glaube die Mitte des
Denkens und Handelns Mutter Paulines war. Von dieser Mitte her kam ihr die Kraft
zum Lieben, zu unermüdlichem Dienen, zum Ertragen von Widerständen und Leiden.
Sie lebte aus dem Vertrauen, auf einen gütigen Gott und setzte alles daran, dass auch
die ihr anvertrauten Kinder durch den Glauben Zuversicht, Freude und inneres Licht
erleben konnten.

Wenn wir in diesen Tagen den 200. Geburtstag von Mutter Pauline feiern, dann möge
es ein Impuls dazu sein, aus der Mitte des Glaubens das eigene Leben, Denken und Tun
so durchwirken zu lassen, dass es zum Zeugnis der Liebe Gottes wird.

Statue von Franz Auth
Foto und Text Sr. Christhild Neuheuser